Eine Doktorarbeit dokumentiert einen eigenständigen wissenschaftlichen Beitrag und muss über viele Kapitel hinweg begrifflich und argumentativ konsistent bleiben.
Planung und Eingrenzung
Ausgangspunkt ist eine bearbeitbare Frage. Klären Sie dafür Zweck, Umfang, verfügbare Quellen oder Daten sowie die verbindlichen Vorgaben Ihrer Hochschule oder Redaktion. Ein Arbeitsplan sollte nicht nur Recherche und Schreiben enthalten, sondern auch Zeit für Quellenkontrolle, sprachliche Überarbeitung und die technische Endprüfung.
Aufbau der Doktorarbeit
Forschungsproblem, Stand der Forschung, theoretischer Rahmen, Methodik, Ergebnisse, Diskussion und Einordnung des eigenen Beitrags bilden die tragenden Ebenen.
Bei langen Manuskripten sind Terminologielisten, konsistente Querverweise und eine abschnittsweise Qualitätskontrolle besonders hilfreich.
Überarbeitung in getrennten Durchgängen
- Inhalt: Stimmen Fragestellung, Argumentation, Methode und Schlussfolgerungen überein?
- Belege: Sind Zitate, Paraphrasen, Daten und Abbildungen vollständig nachgewiesen?
- Sprache: Sind Sätze verständlich, Begriffe konsistent und Absätze logisch verbunden?
- Formalia: Entsprechen Verzeichnisse, Nummerierung, Layout und Datei den aktuellen Vorgaben?
Abgabecheck
Prüfen Sie, ob der eigene Beitrag klar benannt, gegenüber Vorarbeiten abgegrenzt und im Schlusskapitel angemessen eingeordnet wird.
- Aktuelle Hochschul- oder Publikationsvorgaben angewendet
- Quellenverzeichnis und Zitierweise vollständig abgeglichen
- Abbildungen, Tabellen und Anhänge im Text korrekt referenziert
- Finale Datei nach der PDF-Erstellung nochmals kontrolliert
Externe Sprachprüfung
Für die sprachliche Endbearbeitung können Sie zwischen Korrektorat, Lektorat und die kombinierte Prüfung wählen. Inhalt, Quellen, Ergebnisse und Einhaltung der Prüfungsordnung bleiben stets in Ihrer Verantwortung.
Die Hinweise auf dieser Seite sind allgemeiner Natur. Verbindlich sind die Vorgaben Ihrer Hochschule, Prüfungsstelle, Redaktion oder Betreuung.